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Was die Berichte zeigen

KI wird bereits für Angriffe eingesetzt.

Angreifer nutzen KI, um Systeme zu untersuchen, Schwachstellen zu testen und sich Zugang zu verschaffen. Auch Verteidiger finden damit bisher unbekannte Sicherheitslücken. Diese veröffentlichten Berichte machen die Entwicklung greifbar.

Berichteter Angriff

80–90%der Arbeit einer Angriffskampagne durch KI erledigt

So schätzte Anthropic den KI-Anteil bei einer Spionagekampagne gegen rund 30 Organisationen ein. Bei wenigen Zielen gelang ein Einbruch. Menschen wählten die Ziele und trafen wichtige Entscheidungen; auch die KI machte Fehler.

Anthropic · November 2025 ↗

Schwachstellen gefunden und behoben

271behobene Schwachstellen in Firefox 150

Mozilla meldete diese Funde aus einer ersten Untersuchung mit Claude Mythos Preview. Auf die Analyse von Firefox folgten Korrekturen, die an Nutzer ausgeliefert wurden. Ein konkretes Beispiel dafür, wie KI die Verteidigung unterstützen kann.

Mozilla · April 2026 ↗

Kontrollierte Angriffssimulation

32Schritte in einem simulierten Netzwerkangriff

Laut dem britischen AI Security Institute bewältigte GPT-5.5 die gesamte Kette in 2 von 10 Versuchen: vom ersten Zugang zum Netzwerk bis zu einer geschützten Datenbank. Pro Versuch standen 100 Millionen Tokens zur Verfügung. Es gab keine aktiven Verteidiger.

UK AI Security Institute · GPT-5.5 · 2026 ↗

Unser Schluss daraus: diese Fähigkeiten für die eigene Verteidigung nutzen und erneut prüfen, wenn sich Systeme oder Modelle ändern. Die Berichte stammen von Dritten und untersuchen unterschiedliche Situationen. Sie zeigen weder Ergebnisse von EverBreach noch Ihr persönliches Einbruchsrisiko.

Das Risiko verändert sich auch ohne Änderungen an Ihren Systemen.

Ein neues Release kann eine Lücke einführen. Ein leistungsfähigeres KI-Modell kann helfen, eine bestehende Schwachstelle zu entdecken. Angreifer können beides nutzen. Deshalb müssen Sicherheitstests die Wege zu sensiblen Daten, Geschäftsabläufen und verbundenen Diensten erneut prüfen.

Artikel lesen

Wie ein Angreifer denken. Mit Erlaubnis testen.

Ziel ist eine Simulation innerhalb vereinbarter Grenzen: vom normalen Konto oder einer öffentlichen Schnittstelle zu einem Zugriff, der nicht erlaubt sein sollte. Jeder nachgewiesene Schritt braucht Belege, eine verständliche Einordnung der Folgen und eine konkrete Gegenmassnahme.

So funktioniert es

Vom möglichen Angriff zur überprüften Korrektur

Eine gute Prüfung zeigt, was eine technische Schwachstelle tatsächlich ermöglicht. Die Prüftiefe wird für jeden Auftrag vereinbart.

01

Systeme und Grenzen festlegen

Relevante Anwendungen, APIs oder Infrastruktur, zu prüfende Rollen und erlaubte Aktionen bestimmen. Umfang und Zugänge vor dem Start bestätigen.

02

Den Weg zu den Folgen prüfen

Eine Angriffssimulation untersucht, ob eine normale Aktion zu unerlaubtem Zugriff führt. Kontrollierte Konten und Testdaten belegen den Weg, ohne unnötig echte Datensätze zu sammeln.

03

Den entscheidenden Unterschied erklären

Version, Testaufbau und Belege festhalten. Eine neu eingeführte Lücke von einer älteren, erst jetzt entdeckten Schwachstelle unterscheiden. Einen Modellfortschritt nur zuschreiben, wenn der Vergleich ihn stützt.

04

Beheben und erneut prüfen

Das verantwortliche Team erhält Ursache, Sofortmassnahmen und dauerhafte Korrektur. Bei der Nachprüfung unerlaubte Zugriffe und weiterhin benötigte Funktionen testen.

Was gefährdet ist

Über die öffentliche Seite hinausblicken

Anwendungen, APIs, Speicher und Infrastruktur entscheiden gemeinsam über Zugriffe. Eine Seite kann völlig normal aussehen, während dahinter Daten offengelegt oder Geschäftsregeln umgangen werden.

Sicherheitsprüfungen

Fragen für eine Angriffssimulation

  • Kann ein normales Konto fremde Datensätze lesen?
  • Erhält jemand ein kostenpflichtiges Produkt vor der Bezahlung?
  • Öffnet der Zugriff auf eine API oder einen Dienst den Weg in einen anderen?
  • Halten die Berechtigungen nach einem Release oder einer Infrastrukturänderung noch?

Was heute verfügbar ist

  • Der aktuelle Scanner prüft öffentliche Webkonfiguration, TLS, DNS und übliche Pfade offener Dateien. KI hilft beim Priorisieren und Erklären der Ergebnisse.
  • Kontoberechtigungen, Zahlungsabläufe und breitere Angriffssimulationen erfordern zusätzliche Testfunktionen und separat vereinbarte Zugänge. Der Scanner deckt sie nicht ab.
  • Breitere Simulationen und laufende Nachprüfungen sind in Entwicklung. Teilen Sie uns die gewünschten Systeme mit, damit wir einen passenden Umfang besprechen können.

Autorisierte Tests

Klare Grenzen für aussagekräftige Tests.

Eine Angriffssimulation braucht Erlaubnis, einen definierten Umfang und einen klaren Abbruchpunkt. Das vereinbaren wir vor dem Test.

Vereinbarte Zugriffe und Aktionen

Systeme, Konten und erlaubte Aktionen festlegen. Bei Diensten Dritter ist gegebenenfalls deren eigene Erlaubnis nötig.

Belege mit kontrollierten Daten

Testkonten, fiktive Datensätze und Abbruchkriterien vereinbaren. Ein begrenzter Nachweis soll die Schwachstelle belegen, ohne massenhaft persönliche Daten abzurufen.

Klarer Umgang mit Daten

Vor dem Test erklären wir Modellanbieter, übermittelte Informationen, Speicherung und Aufbewahrung. Für sensible Belege wird der Umgang ausdrücklich vereinbart.

Ergebnisse, die sich hinterfragen lassen

Nachgewiesenen Zugriff von möglicher weiterer Auswirkung trennen. Der Bericht soll die Begründung und genügend Details zur Wiederholung im vereinbarten Umfang liefern.

FAQ

Vor dem Start

Ist EverBreach nur für Websites oder kleine Unternehmen?

+

Nein. Das Projekt richtet sich auf Sicherheit in Anwendungen, APIs und verbundenen Systemen für Organisationen unterschiedlicher Grösse. Der hier implementierte Scanner ist enger gefasst: Er prüft öffentliche Website-Konfiguration. Diesen Einstieg unterscheiden wir von den breiteren Angriffssimulationen in Entwicklung.

Was bedeutet «simulierter KI-Angreifer»?

+

Ein KI-gestützter Test verfolgt innerhalb vereinbarter Grenzen einen möglichen Angriffsweg: Worauf kann ein Konto zugreifen, welche Informationen werden sichtbar und was ermöglichen sie als Nächstes? Die Beispielszenarien zeigen die angestrebte Prüftiefe. Es sind keine Ergebnisse des aktuellen Scanners.

Warum nach einem neuen Modell oder Release erneut testen?

+

Eine Softwareänderung kann eine Lücke einführen. Ein besseres Modell kann eine ältere Schwachstelle finden, die bisher übersehen wurde. Das sind verschiedene Anlässe. Nicht jede neue Entdeckung ist eine Zero-Day-Lücke oder ein Beleg dafür, dass allein KI entscheidend war.

Passt das zu unserem bestehenden IT- oder Sicherheitsteam?

+

Ja. Der Bericht richtet sich an die Personen, die über Korrekturen entscheiden, und an diejenigen, die sie umsetzen: interne Sicherheitsteams, Entwicklung oder externe Dienstleister. Zu jedem Problem gehören Zuständigkeit und eine überprüfbare Korrektur.

Was kostet es und wann können Tests starten?

+

Umfang, Verfügbarkeit, Preis und Liefertermin werden vor Ihrer Zusage vereinbart. Die Anfrage ist kostenlos. Sie startet keinen Scan, reserviert keinen Termin und verpflichtet nicht zum Kauf.

Überwacht ihr Systeme heute schon laufend?

+

Laufende Tests und automatische Nachprüfungen nach Modellveröffentlichungen sind noch in Entwicklung. Aktuelle Prüfungen und Folgetests werden einzeln vereinbart.

Erste Prüfungen

Beginnen Sie mit einem wichtigen System.

Nennen Sie uns Ihre Organisation und den Bereich, den Sie prüfen lassen möchten. Wir antworten persönlich per E-Mail und besprechen, ob die Pilotprüfung zu Ihrem Bedarf passt.

Eine klar abgegrenzte erste Prüfung

Beginnen Sie mit einem vereinbarten System oder Geschäftsablauf. Entscheidend sind die Daten, Zugänge oder Prozesse, die Sie schützen möchten.

Ein Bericht, mit dem Sie handeln können

Was geprüft und nachgewiesen wurde, welche Folgen möglich sind und wie sich die Lücke beheben lässt. Prüfumfang und Grenzen werden auch dann dokumentiert, wenn sich kein Problem bestätigt.

Die Ergebnisse gemeinsam besprechen

Wir gehen Belege und Prioritäten mit Ihnen durch. Nehmen Sie die Person dazu, die die Korrekturen umsetzt: aus der Entwicklung, dem Sicherheitsteam oder Ihrem IT-Dienstleister.

Eine Nachprüfung nach der Korrektur

Die vereinbarten Tests werden wiederholt, um die Korrekturen zu überprüfen. Im Angebot stehen Umfang und Zeitraum dieser Nachprüfung.

Vor Ihrer Zusage erhalten Sie ein Angebot mit Prüfumfang, Festpreis, Liefertermin und Zeitraum für die Nachprüfung. Die Anfrage ist kostenlos und startet keine Tests.

Bevor Sie Zugang gewähren, wissen Sie, wer die Prüfung verantwortet, welcher Modellanbieter beteiligt ist und wie mit den Belegen umgegangen wird.

Scanner-Demonstration ansehen

Eine freiwillige Angabe zu Ihrer Organisation. Die Prüfung kann auch andere Systeme umfassen.

Ihre Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Den Preis der Prüfung erfahren Sie, bevor Sie sich entscheiden.

So geht es weiter

  1. Wir wählen ein System oder einen Ablauf und klären, welche Tests wir durchführen können.
  2. Sie erhalten ein Angebot mit Festpreis, Liefertermin, Zeitraum für die Nachprüfung und Angaben zum Umgang mit Daten.
  3. Sie lernen die verantwortliche Person kennen und bestätigen den Umfang, bevor Sie Zugang gewähren.

Finden Sie heraus, wo Angreifer weiterkämen.

Sagen Sie uns, welche Systeme für Ihre Organisation wichtig sind. Wir besprechen Umfang und nächsten Schritt mit Ihnen.